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Dokumentation zur Veranstaltung „Zivil-militärische Atomforschung am KIT – Schluß damit!“

Plakat Veranstaltung
Die Dokumentation kann hier [1] heruntergeladen werden oder bei den Karlsruher Atomtagen [2] die von Do, 16.07. bis So, 19.07. stattfinden in der Druckversion erwerben.

[1] Dokumentation zur Veranstaltung „Zivil-militärische Atomforschung am KIT – Schluß damit!“
[2] Website der Karlsruher Atomtage: www.atomtage.de

Wahl-Ergebnisse sind da

Die Ergebnisse der Wahl für das Studierendenparlament und die Fachschaften sind veröffentlicht.
Die GAL hat mit 12.4% der Stimmen drei Sitze bekommen.

Wir bedanken uns bei unseren Wählern und werden uns im kommenden StuPa für Euch und ökologische und soziale Themen einsetzen. Wir werden auch regelmäßig auf diesem Blog von den StuPa-Sitzungen berichten, es lohnt sich also, ab und zu hier vorbei zu schauen.

Entwarnung!

Diejenigen unter Euch, die wählen wollten, dann aber von dem Plakat der LHG (liberale Hochschulgruppe) abgeschreckt wurden, auf dem steht, man solle „Eier zeigen und wählen gehen“, kann ich beruhigen.
Man muss, wenn man wählen gehen will, nicht blank ziehen und auch das Fehlen von „Eiern“ muss eine Stimmabgabe nicht verhindern. Sollte trotzdem ein/e Wahlhelfer*in von euch solches verlangen, dürft ihr sie/ihn getrost wegen sexueller Nötigung anzeigen.

Frohes Wählen.

Studieren – mit Kind?!

Laut der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) lag die Zahl studierender Eltern im Jahr 2012 bei 7% aller Studierenden. [1] Die Sozialerhebung wird deutschlandweit ausgerichtet, man kann sie auch Städte-spezifisch anfordern. Dies sollte das KIT für die nächste Sozialerhebung anstreben, damit die verschiedenen sozialen Gruppen innerhalb der Studierenden in Karlsruhe erfasst werden können.

Das durchschnittliche Alter der Studierenden mit Kind liegt bei 31,2 Jahren im Erststudium, was im Vergleich zu den Studierenden ohne Kind (durchschnittlich 23,6 Jahre) 7,6 Jahre mehr sind. Ein Studium mit Kind bedeutet also im Verlgeich zu einem kinderlosen ein deutlich höheres Alter im Studium. Dies kann darin begründet sein, dass die Studierenden ihr Kind schon vor dem Studium bekommen haben und erst nach der Elternzeit ihr Studium antreten. Das höhere Alter ist allerdings auch darin begründet, dass große Teile des persönlichen Zeitpensums in die Beaufsichtigung, Betreuung und Erziehung der Kinder fließen.

In Karlsruhe liegen die totalen Zahlen der Studierenden mit Kind zwischen 900 und 1000 Studierenden mit mindestens einem Kind. Ein erfolgreiches Studium ist für sie nur dann möglich, wenn es ausreichende Betreuungsangebote gibt und somit eine Konzentration auf das Studium möglich ist. Die Studierendenschaft des KIT fordert daher schon seit einiger Zeit ein aktives Betreuungsangebot seitens der Universität. Es würde den Studi-Alltag der Eltern um einiges erleichtern, wenn diese ihr Kind zu den jeweiligen Vorlesungszeiten dort abgeben und anschließend gut betreut wieder abholen könnten. Dieses Angebot sollte kostengünstig, im besten Fall natürlich kostenlos sein. Das KIT müsste dafür lediglich ausreichend große und kindgerecht ausgestattete Räumlichkeiten sowie Betreuungspersonal bereitstellen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Wickeltische. Es gibt auf dem Campus mittlerweile zwar 3 davon, allerdings ist diese Anzahl noch lange nicht ausreichend. Der Wickeltisch im neu errichteten Lernzentrum am Fasanenschlösschen muss außerdem noch eindeutig ausgeschildert und beworben werden. Wichtig für die Zukunft ist ganz klar auch, dass die Wickeltische für alle Geschlechter frei zugänglich sein müssen.

Wenn der AStA auf seiner Homepage und auf Facebook publiziert, dass es einen neuen freien Platz in einer der Kindertagesstätten des Studentenwerkes in Karlsruhe gibt, ist der Zuspruch hier sehr hoch. Die Plätze in Kinderhaus Blumenland und der Kindertagesstätte Sternschnuppe sind begehrt. [2] Studierende Eltern können sich aufgrund ihrer finanziellen Situation in der Gesellschaft meist keine regelmäßigen Babysitter leisten oder beispielsweise auch nicht auf Freunde und Verwandte zur Beaufsichtigung zurückgreifen, wenn sie für ihr Studium umgezogen sind.

Die GAL wird sich dafür einsetzen, dass die Hindernisse für Studierende mit Kind am KIT abgebaut und Wickeltische und Betreuungsangebot ausgebaut werden.

[1] http://www.sozialerhebung.de/erhebung_20/soz_20_haupt, Kapitel 14
[2] http://www.sw-ka.de/de/beratung/studieren_mit_kind/?page=1

Zeit für Wahlkampfphrasen

Verehrte Leser*innen,
in der Woche vor der Wahl des Studierendenparlaments und während der Wahlwoche, werden Euch eventuell Wahlplakate an Litfaßsäulen auffallen, oder auch Artikel im Wahl-Ventil, in welchen bestimmte Stichworte vorkommen. Einige dieser Stichworte möchte ich Euch heute vorstellen und erläutern warum sie völliger Unsinn oder total nichtssagend sind und deswegen auch garantiert von der GAL nicht genutzt werden.

„Ideologiefrei“
Gerne auch als „Vernunft statt Ideologie“ deklariert. Dieser Begriff soll suggerieren, dass andere Listen nicht in der Lage sind ihre Entscheidungen, die sie im Parlament vertreten werden, rational zu begründen und stattdessen von einer irgendwie gearteten „Ideologie“ geleitet werden, der sie blind folgen, auch wenn alle Argumente gegen eine von dieser „Ideologie“ propagierten Lösung sprechen. Unterschwellig wird gerne linken Listen unterstellt sie werden von „Ideologien“ geleitet (wollen eine „Ökodiktatur“ einrichten, oder seien „kommunistisch“).
Wikipedia definiert Ideologie wie folgt: „Als wertfreier Begriff ist Ideologie „die allen politischen Bewegungen, Interessengruppen, Parteien, aber auch Konzepten immanente“ Summe der jeweiligen Zielvorstellungen.“
Das heißt, dass jede Liste eine Ideologie haben sollte, da sie sonst offensichtlich keine Zielvorstellungen hat und keine Verbesserung der Universität, der Situation Studierender etc. erreichen will. Warum eine ideologiefreie Liste überhaupt für ein Parlament kandidieren wollte, kann sich mir dabei nicht erschließen.

Fazit: Jede Liste die behauptet, sie sei ideologiefrei, lügt, hat keine Ziele oder ist unglaublich dumm und somit deiner Stimme nicht würdig.

Eine abgeschwächte Form dieser Phrase ist auch das allseits beliebte „pragmatisch“. Es soll auf ähnliche Art und Weise suggerieren, dass die sich bewerbende Liste sich bei der Fällung von Entscheidungen nach gerade gegebenen Umständen „Vernunft-geleitet“ richtet, während andere Listen wieder stumpf nach ihrer „Ideologie“ Entscheidungen treffen würden.
Dass manche Zielsetzungen als Grundpositionen unter keinen Umständen aufgegeben werden sollten, scheinen die „pragmatischen“ und „ideologiefreien“ Listen nicht zu verstehen.

„Die Stimme der Vernunft“
Dies wird auch wie in obigem Beispiel gerne mit dem Begriff der „Ideologiefreiheit“ kombiniert. Letztendlich suggeriert es ganz ähnlich zu „pragmatisch“ und „ideologiefrei“, dass andere Listen „unvernünftig“ also nicht rational begründete Entscheidungen treffen könnten.
Wer das ernsthaft glaubt, der sollte vielleicht an seiner eigenen „Vernunft“ zweifeln.
Auch suggerieren (fast) alle Argumentationen in Verbindung mit dem Wörtchen „Vernunft“, die Liste wäre im Besitz der „Wahrheit“ und würde immer „richtig“, weil Vernunft geleitet, entscheiden. (Was man wiederum gerne den nicht „ideologiefreien“, „verblendeten“ Listen unterstellt.)

Fazit: Jede Liste, die behauptet sie würde vernünftig handeln, andere Listen würden dies nicht tun, spricht einem großen Teil der gegnerischen Kandidaten die Mündigkeit ab. Was für A_______r. Sie verdienen deine Stimme nicht.

„Unabhängig“
Viele Listen rühmen sich mit dem Wort „unabhängig“. Damit wollen sie suggerieren, dass sie unabhängig von Parteien und (politischen und unpolitischen) Organisationen aller Art seien. Anderen Listen wird damit unterschwellig unterstellt, dass sie gelenkte Puppen von mächtigeren Organisationen, z.B. Parteien seien, bei Entscheidungsfindungen nicht die Interessen der Studierenden vertreten könnten, sondern stattdessen, vor der Parteilinie einknicken. Da jeder die „Underdogs“ mag und Parteien sowieso gerne Machtbesessenheit und Bestechlichkeit unterstellt wird, sind solche Slogans auch sehr populär.
Leider sind sie auch unglaublich nichtssagend. Selbst der RCDS und die Jusos sind „Partei-unabhängig“, wenn auch parteinah. Wer wirklich glaubt, dass andere Listen von „höheren Mächten“ kontrolliert werden, sollte sich der nächstbesten Gemeinschaft für Verschwörungstheoretiker anschließen.

Fazit: (So gut wie) Jede antretende Liste ist unabhängig. Einfach nur eine gut klingende Phrase.

„Unpolitisch“
Soll oft eine Mischversion aus „(partei)-unabhängig“ und „ideologiefrei“ sein. Ist aber einfach nur doof. Unpolitische Listen in einem Parlament; was für ein Alogismus.

Fazit: So blöd, dass es nicht weiter kommentiert werden muss. Du wählst so was doch nicht.

Nachschlag: Wer wirklich glaubt, die LHG sei „ideologiefrei“, dem/der kann ich leider auch nicht mehr helfen.

Mittwoch Stand der GAL vorm AKK

Hallo liebe interessierte Menschen,
am Mittwoch dem 02.07. wird die GAL vor dem AKK einen Stand machen. Wir sind von 11:30 bis mindestens 14:00 Uhr dort und stellen uns und unsere Positionen vor.
Wenn ihr euch darüber informieren wollt, wofür wir sonst noch stehen und mit uns ins Gespräch kommen wollt, kommt doch einfach vorbei.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Wahlvorschlag abgegeben

Es ist mal wieder soweit. Die Wahlen der Studierendenschaft am KIT stehen vor der Tür. Bis Freitag konnten alle Studierende ihre Wahlvorschläge beim Wahlausschuss abgeben. Auch die Grüne Alternative Liste (GAL) hat ihren Wahlvorschlag abgegeben. In diesem Jahr besteht die GAL aus einem Wahlbündnis der Alternativen Liste (AL) und der grün-alternativen Hochschulgruppe (GAHG).
Ab sofort werden wir euch auf diesem Blog über uns und unsere Inhalte informieren und freuen uns natürlich wenn ihr uns Fragen stellt, Kritik und/oder Anmerkungen habt. Dazu könnt ihr einfach einen Kommentar hinterlassen oder uns auf dem Campus persönlich ansprechen.
Die Wahlen finden vom 7. bis 11. Juli statt. Über eure Stimmen würden wir uns freuen.

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